Was wäre die Erde ohne Salz? Wozu verwendet man häufig Salz? Und vor allem: was hat der kristalline Rohstoff mit unserem Glauben zu tun? Allesamt interessante Fragestellungen denen am vergangenen Sonntag im Rahmen des Erntedankgottesdienstes auf den Grund gegangen wurde. 

Unter dem Motto “Das Salz der Erde” gestalteten Pfarrer Gerhard Möckel und Pastoralreferentin Birgit Janson zusammen mit dem Familienkreis den Festgottesdienst, der von der Band “Unikat” musikalisch umrahmt wurde. In der durch viele fleißige Hände wunderschön geschmückten Stadtpfarrkirche St. Martin gab es diesmal anstatt der Predigt ein anschauliches Experiment, welches Jung und Alt eine “wundersame” Funktion des weißen Goldes näher brachte. Den Versuchsaufbau kann man auch leicht zuhause durchführen und nachmachen. Man nehme dazu zwei Gläser mit Wasser, zwei gekochte Eier und eine Prise Salz. Letzteres gibt man in eines der beiden Gläser. Anschließend wandern beide Eier ins kühle Nass und man kann nach kurzem Warten schon einen Unterschied zwischen den beiden Gläsern feststellen. Probieren Sie es selbst! 

Der Kindergarten St. Anna ergänzte und bereicherte das sonntägliche Amt mit einer Tanzeinlage passend zum Thema. Dabei wurde auch sofort die beruhigende Wirkung der Musik auf einzelne Gottesdienstbesucher sicht- und (vor allem) hörbar. Vor dem Gottesdienst zog man bereits akustisch begleitet durch den Musikverein Weismain vom Oberen Tor bei herrlichem Wetter zum Gotteshaus. Im Anschluss an den Gottesdienst konnten die Besucher noch gesegnete Brotlaibe gegen eine Spende bekommen, was so gut angenommen wurde, dass auch das zum Schmuck auf dem Altar befindliche Brot letztendlich einen Abnehmer mangels anderer Brote fand.

Der Dank geht an dieser Stelle wieder einmal an alle Mitwirkenden und Besucher, die jedes Mal aufs Neue dafür Sorgen, dass derartige Festgottesdienste zu einem beeindruckenden Erlebnis der Gemeinschaft und des Glaubens werden. Wir hoffen Sie auch bei zukünftigen Gottesdiensten wieder bei uns begrüßen zu dürfen.