Vier kommen und ebenso viele verlassen auch die Schar der Ministranten in Weismain

Alexandra und Norbert Kraus, die Mini-Betreuer, begingen den letztwöchigen Sonntagsgottesdienst mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn es war der letzte Gottesdienst im Altardienst für vier ihrer Schützlinge, namentlich Ben Domes, Dominik Gerner, Adrian Ruff und Fabian Schneider, die allesamt geholfen haben zahlreiche Gottesdienste feierlich zu gestalten. Dabei reichte die Spannweite der “Dienstzeiten” von einem bis hin zu acht Jahren. Dazu meinte Pfarrer Gerhard Möckel mit Bezug auf seine Zeit als Altardiener schmunzelnd: “Wenn du schon länger Ministrant machst als der Pfarrer, was wird dann wohl mal aus dir?”

“Wenn du schon länger Ministrant machst als der Pfarrer, was wird dann wohl mal aus dir?” Pfarrer Gerhard Möckel

Zur Wehmut über den Abschied kam dann jedoch auch die Freude darüber genauso viele Neueinsteiger wie Ausscheidende verkünden zu dürfen. Denn für Nachwuchs ist in Weismain glücklicherweise bestens gesorgt. So folgte direkt auf die Verabschiedung die Vorstellung der vier neuen Mitglieder des “Bodenpersonals Gottes”. Namentlich sind diese Sebastian Knorr, Robert Kral, Jule Stark und Greta Sundby-Dechant. Dabei handelt es sich bei allen vieren nicht um unbekannte Namen in der Pfarrgemeinde. Das Engagement in Kirchenkreisen ist bei allen bereits in der Familie verankert. Der Stolz und die Freude in den Gesichtern der Neulinge, wie auch deren Familienmitgliedern war überall zu sehen, ist der Ministrantendienst doch ein essenzieller Bestandteil einer jeden Pfarrgemeinde. Ohne die Altardiener würde jeder Gottesdienst, vom Requiem bis zum Hochamt, doch deutlich an Feierlichkeit einbüßen.