Pfarrei Weismain beweist Solidarität
Bei der Sternsingeraktion wieder das Vorjahresergebnis übertroffen

„Ihr seid heute Botschafter im doppelten Sinn. Zum einem stellt ihr mit dem heutigen Einsatz eueren Glauben unter Beweis und tragt ihn segensreich zu den Menschen in der gesamten Pfarrei“. Mit diesem Worten sandte Pfarrer Gerhard Möckel die Sternsinger nach dem Frühgottesdienst aus und freute sich auch über ein volles Gotteshaus.
Das Kindermissionswerk weist in seinem Aufruf auf Not leidende Menschen weltweit hin.
Das diesjährige Leitmotto soll alle motivieren, auf einen vorsichtigen Umgang mit Gottes Schöpfung zu achten. Besonders Afrika leidet unter den klimaschädlichen Stoffen, die in Europa, Asien und Amerika produziert werden. Der Erlös der „Drei-Königs-Aktion“ soll dazu beitragen, dass eine ausreichende Versorgung mit Trinkwasser besonders in Kenia gewährleisten werden kann.
Dieses Vorhaben unterstützten die Weismainer Sternsinger in hervorragender Weise, denn auf das Spendenergebnis von 5568,22 Euro können sie stolz sein, was die Vorjahresmarke noch übertraf. 22 Mädchen und 27 Jungs, aufgeteilt in 14 Gruppen ließen sich trotz der frostigen Temperaturen nicht abhalten, sich mutig für die Hilfsaktion einzusetzen. Sogar die entlegenen Weiler im Lochhaus, Berghaus, Oberloch und Kordigast wurden besucht. Die Altersspanne war groß, denn der älteste Sternsinger war schon 17 Jahre alt, der jüngste Teilnehmer gerade einmal fünf. Der Dank des Pfarrers galt auch dem Jugendarbeitskreis mit Frank Eitzenberger an der Spitze bei der Vorbereitung.
Das Pfarramt würde sich auch freuen, wenn ehemalige Sternsinger ihre privaten Gewänder zur Verfügung stellen würden. Obwohl Frau Caroline Krapp viele Kleider nähte, entstand diesmal ein Engpass.

Text und Bild: Erich Lutter